Tipps für den Bauherrn

Sie wollen Ihre Küche neu fliesen, das Bad verschönern oder den Teppich im Wohn- zimmer gegen einen Naturstein-Boden austauschen? Ein Fliesenlegermeister und Innungsbetrieb ist Ihr Partner. Schreiben Sie sich einen „Wunschzettel“ für Ihr Bau- vorhaben. Das erleichtert die Betriebssuche und die spätere Vergleichbarkeit der Angebote.

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Betrieb zu finden!

Eine bundesweite Betriebssuche für Fliesenlegerfachbetriebe bietet der Fachverband Fliesen und Naturstein (FFN) – die Berufsorganisation des deutschen Fliesenleger- handwerks – an. Diese Betriebe werden von einem Fliesenlegermeister geführt und setzen als Mitglied der Innung auf die fachtechnische Unterstützung ihres Verbandes: www.fachverband-fliesen.de

Fragen Sie Familie und Freunde, ob Sie einen meistergeführten Innungsbetrieb empfehlen können. Schauen Sie nach Betrieben beispielsweise über das Internet, durch Werbeplakate an Bauvorhaben oder durch Inserate in Anzeigenblättern und Lokalzeitungen in Ihrer Nähe. Denn je näher der Betrieb bei Ihnen liegt, umso einfacher ist vieles.

Heute darf jeder Fliesenlegerarbeiten anbieten – egal, ob er dafür qualifiziert ist oder nicht. Gehen Sie auf Nummer sicher. Nur ein Meisterbetrieb weiß ganz genau, wie es geht. Mit seiner Innungs- mitgliedschaft zeigt ein Betrieb auf, dass er auf die dauerhafte fachtechnische Unterstützung seiner Berufsorganisation setzt.

„Das einzige, was stört, ist der Kunde!“. So sollte es nicht sein. Wenn Sie in einem Handwerksbetrieb anrufen, sind Sie kein Bittsteller. Es gilt immer noch, dass Sie als „Kunde König“ sind. So sollten Sie sich behandelt fühlen und merken dabei schnell, ob Sie und der Handwerker zusammenpassen.

Lassen Sie sich Referenzobjekte zeigen. Es ist durchaus üblich, dass Sie Kontakt zu anderen Bauherren aufnehmen und nach den individuellen Erfahrungen mit dem Handwerksbetrieb fragen.

Lassen Sie sich alles ganz genau erklären! Denn es geht um Ihr Zuhause! Für einen Meister- und Innungsbetrieb ist die Bauherrenberatung ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. Er wird seriös und geduldig Ihre Fragen beantworten und mehrere Möglichkeiten der Ausführung vorschlagen, die mit unterschiedlichen hohen Budgets verwirklicht werden können.

Bevor auch nur eine Fliese gelegt werden kann, brauchen Sie ein schriftliches und verbindliches Angebot, das Sie mit einer eindeutigen Auftragsvergabe beantworten. Im Gegensatz zum Angebot sind Kostenvoranschläge nicht verbindlich. Termine für Abnahme einzelner Bauabschnitte sowie die Endabnahme werden am besten schriftlich festgelegt. Bei Meisterbetrieben sind die Gewährleistungen übrigens inklusive. Bei größeren und länger laufenden Baumaßnahmen ist es durchaus üblich, dass die Betriebe um Vorkasse für die Materialkosten bitten.

Noch einmal ist ein Hinweis auf bekannte Sprichwörter erlaubt. „Nicht immer ist der Günstigste der Beste“ und „Qualität hat ihren Preis“ beinhalten viel Wahres. Natürlich geht es beim Bauen auch ums Geld, aber Fachwissen, eine gute Beratung, Vertrauen und ein gutes Miteinander sind am Ende genauso entscheidend.

Der Kompaktcheck für Ihre Suche!

Je mehr Haken Sie machen können, umso besser für Sie und Ihr Bauvorhaben

  • Innungsmitglied und in der FFN-Betriebssuche gelistet (www.fachverbandfliesen.de)
  • Meistergeführt
  • Der Betrieb ist in der Region ansässig.
  • Der Betrieb bildet aus.
  • Der Betrieb setzt auf Weiterbildung.
  • Es gibt einen ansprechenden Showroom oder eine Ausstellung.
  • Es gibt eine gute Kundenberatung!
  • Referenzen und Empfehlungen sind vorhanden.